Ungeschützte Sonnenbäder – die Folge: Sonnenbrand

Naturwissenschaften sollen informieren, aber auch Lehren für das Leben beinhalten. Du hast sicher schon einmal einen Sonnenbrand gehabt. Bei zu langen und ungeschützten Sonnenbädern verbrennt die Haut. Das Ergebnis ist dann allgemein als Sonnenbrand bekannt.

Wie genau äußerst sich der Sonnenbrand?

Dabei handelt es sich um Verbrennungen ersten bis dritten Grades. In Zeiten des Klimawandels hat die Stärke der Sonneneinstrahlung drastisch zugenommen. Besonders Menschen mit heller Haut (Typ 1 und 2) sind gefährdet. Kinder sind eher sorglos und haben daher ebenfalls häufig einen Sonnenbrand. Die Haut spannt, ist gerötet und schmerzt. Schädliche UV-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und rufen dort Entzündungen hervor. Vorsorgen ist besser als Nachsorgen!

Wie sehen die Resultate des Sonnenbrandes aus?

Zunächst ist Deine Haut rot und schmerzt. Innerhalb von 24 Stunden bildet sich die Verbrennung voll aus. Die Schmerzen nehmen zu. Die Heilung kann bis zu zwei Wochen dauern. Die Haut heilt, indem sich in den obersten Schichten neue Haut bildet. Die alte Haut wird „abgeworfen“, Du schälst Dich. Schwere oder häufige Sonnenbrände können Narben hinterlassen und zur vorzeitigen Hautalterung (Falten, Altersflecken) führen. Darüber hinaus erhöht sich dadurch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

Die Gradeinteilung der Verbrennung

Wir kennen drei Grade, die die Stärke der Verbrennung angeben:

  • Bei einer Verbrennung 1. Grades ist die Haut leicht gerötet und warm.
  • Zweiten Grades bedeutet, dass die Rötung und Schmerzen heftiger sind. Blasenbildung tritt auf. Die Haut beginnt sich sofort nach ein paar Tagen zu schälen. Verbrennungen
  • 3. Grades äußern sich durch heftige Schmerzen und die Haut löst sich sofort ab. In diesem Fall ist sofort ein Arzt oder Krankenhaus aufzusuchen. Dies ist auch dann unbedingt angebracht, wenn es zu Fieber, Übelkeit und Kreislaufproblemen kommt. Kinder mit starkem Sonnenbrand sollten sofort zum Arzt! Kopfschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost und Erbrechen sind außerdem Anzeichen für einen Hitzschlag oder Sonnenstich.

Welche Hausmittel können helfen?

Zunächst ab in den Schatten bis der Sonnenbrand ausgeheilt ist. Sonnenhüte und lockere T-Shirts helfen. Feuchte, kühlere Tücher sorgen für sofortige Linderung. Vorsicht, diese dürfen nicht eiskalt sein (Kreislaufprobleme). Coolpacks in ein Stück -T-Shirt-Stoff eingewickelt eignen sich ebenfalls zum Kühlen der betroffenen Stellen. Für Kinder eignen sich nasse T-Shirts zum Spielen im Schatten oder unter einem Sonnenschirm am Strand.

Umschläge mit Joghurt oder Quark lindern die Schmerzen und kühlen. Bei Verbrennungen 2. Grades ist das wegen der Infektionsgefahr nicht anzuraten. Gurkenscheiben sind eine wahre Wohltat für Deine gereizte Haut. Um den Wasserhaushalt wieder aufzufüllen, solltest du viel Wasser trinken. Molke-Bäder regenerieren die Haut ebenfalls. Diese kannst Du in der Apotheke als Pulver bekommen. Nach dem Bad nicht abtrocknen. Dadurch kann sich Deine Haut vollständig regenerieren. In der Apotheke sind Lotionen und Gels erhältlich, die kühlen und entzündungshemmend wirken. Dazu zählen Aloe Vera, Zinksalben, Vitamin E, Hydrokortisol, Hamamelis oder Arnika.

Wenn es ohne Medikamente nicht geht und man unsicher ist, sollte eine Arztpraxis oder Apotheke aufgesucht werden!

Was hilft am besten?

… erst gar keinen Sonnenbrand zu bekommen! Deshalb ist es wichtig, dass Du Deine Haut schon vor dem Sonnenbad mit ausreichend Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eincremst. Kommst Du aus dem Wasser, ist es notwendig, diesen Schutz ausreichend zu erneuern. Kinder müssen viel häufiger eingecremt werden, da sie sich mehr bewegen als Erwachsene. Eine schützende Kopfbedeckung ist ebenfalls empfehlenswert.

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