Arfw…Wer?

Am 12. Januar 2017 feierte er seinen 225sten Geburtstag, der Chemiker Johan August Arfwedson. Geboren im Skagersholm, Schweden, als Sohn einer reichen Kaufmannsfamilie, wurde er zuhause unterrichtet und begann mit 14 Jahren ein Studium der Rechts- und Bergbauwissenschaften an der Uppsala Universität. Nach einer Begegnung mit dem schwedischen Mediziner und Chemiker Jöns Jacob Berzelius, wurde Arfwedson in seinem Labor tätig und analysierte Mineralien, wobei er das Lithium entdeckte!

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Mit Abstand das Größte unter seinen Artgenossen!

Es wurde 1997 von der Bremer Diplom-Biologin Heide Schulz vom Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie entdeckt und wurde zum Star unter den Bakterien: Thiomargarita namibiensis. Nein, nicht weil es klingt wie ein afrikanischer Schwefel-Cocktail, sondern weil dieses Kugelbakterium mit bis zu 0,75 Millimetern das größte Bakterium der Welt ist! Einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde und eine eigene namibische Briefmarke haben ihm seine Riesengestalt bisher beschert.

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Schnipp, schnapp…Bein ab! Egal, wächst ja wieder!

Er ist mit Sicherheit nicht hübsch anzusehen, dennoch würde bestimmt jeder von uns seine Fähigkeiten haben wollen. Denn der mexikanische Axolotl (Ambystoma mexicanum), ein Schwanzlurch, hätte kein Problem damit ein Bein zu verlieren und wäre auch nicht deprimiert, wenn es ein verletztes Organ, zum Beispiel Herz oder Hirn, hätte. Er ist nämlich ein Meister der Regeneration und somit in der Lage verletzte Gliedmaßen und Organe zu 100 Prozent nachzubilden, ohne dabei deren Funktionsfähigkeit zu beinträchtigen.

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Härter als Stahl!

Wer kennt sie nicht aus Film und Fernsehen oder vielleicht sogar aus dem Beruf, kugelsichere Westen, die verhindern, dass ein Geschoss in unseren Körper eindringt. Aber welches Material ist so stabil, dass es der Wucht einer Kanonenkugel standhält? Kevlar!

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Kleine Lebewesen, große Wirkung!

Viele von uns wissen gar nicht, was Bakterien und Pilze zu unserem Alltag alles beitragen – nicht sichtbar, aber trotzdem allgegenwärtig, wie zum Beispiel beim Wäschewaschen. Den Einsatz von Mikroorganismen oder ihrer Produkte für die Herstellung industrieller Güter, wie beispielsweise die Produktion von Enzymen für Waschmittel, nennt man Weiße oder auch Industrielle Biotechnologie. Enzyme sind zumeist Proteine (Eiweiße), die die Umsetzung eines Substrates beschleunigen (katalysieren) können. Das Enzym kann nur dann aktiv werden, wenn das Substrat zu ihm passt (Schlüssel-Schloss-Prinzip).

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Globale Erwärmung – nicht nur zu Lande ein Problem

Unsere Winter werden immer milder und unsere Sommer immer heißer! Wer erinnert sich nicht zurück an den Jahrhundertsommer 2018 und seinen Vorgänger 2003, der mit seinen Durchschnittstemperaturen deutschlandweit sogar noch über den Messwerten von 2018 lag?

Die Folgen waren lange Trockenperioden, die in der Landwirtschaft zu Ernteausfällen und somit auch  zu Futtermangel führten sowie eine extrem große Waldbrandgefahr.

Doch die globale Erwärmung ist nicht nur zu Lande ein Problem…

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Ohne Fleiß, kein Preis!

Michael Faraday

Der Engländer Michael Faraday wurde am 22.09.1791 in Newington-Butts, einem Londoner Vorort, als drittes Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Mit 13 Jahren begann er eine Buchbinderlehre, wodurch er Zugang zu Fachliteratur erhielt, die ihn unter anderem zu chemischen Experimenten anregte. Er knüpfte Kontakte im wissenschaftlichen Umfeld, besuchte Vorlesungen in der „Royal Institution“ und bewarb sich 1813, nach Abschluss seiner Lehre, beim Präsidenten der Einrichtung, dem bekannten Chemie-Professor Humphry Davy, um eine Assistentenstelle.

Obwohl er keine herkömmliche wissenschaftliche Ausbildung erhielt, machte er sich einen Namen als Chemiker und Physiker. Denn durch seine Tätigkeit als Assistent, hatte er Zugang zu den Laboren der Institution und widmete seine Freizeit dem Experimentieren.

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Ein ganz besonderer Saft!

Jeder hat es, jeder braucht es – Blut! Ein erwachsener Mensch hat ca. 5-6 Liter Blut im Körper. Es transportiert Sauerstoff und Nährstoffe zu unseren Zellen, übermittelt Nachrichten, indem es Botenstoffe (Hormone) zirkulieren lässt, hilft uns bei der Bekämpfung von Infektionen durch beispielsweise Bakterien und Viren und sorgt stets für eine optimale Körpertemperatur.

Heute wissen wir so ziemlich alles über den Saft des Lebens, aber zur Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert sah das ganz anders aus. Lebensrettende Maßnahmen wie Bluttransfusionen, die heute selbstverständlich sind, bargen damals ein großes Risiko. Einige Patienten erholten sich nach der Übertragung, andere starben. Der Grund damals ein Rätsel.

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