Medizin

Goldenes Blut – Fluch oder Segen?

Weniger als 50 Menschen auf der Erde haben „Goldenes Blut“ beziehungsweise sind Rhesusfaktor 0. Natürlich ist es nicht wirklich golden, aber es ist wertvoll, denn es kann Leben retten. Allerdings birgt es auch Gefahren, denn sollte jemand mit diesem seltenen Blut selbst einmal eine Bluttransfusion benötigen, kann es eng werden! Aber was macht das Blut dieser Menschen so besonders? Wir klären auf!

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Paul Ehrlich – das erste Chemotherapeutikum

Bei Chemotherapie denken viele gleich an Krebs! Aber Anlass zur Entwicklung des ersten Chemotherapeutikums mit dem Handelsnamen Salvarsan® waren keine Krebszellen sondern Bakterien. Denn per Definition sind Chemotherapeutika synthetische oder natürlich vorkommende Substanzen, die entweder gezielt Körperzellen angreifen oder Krankheitserreger wie beispielsweise Bakterien.

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Insulin – Der Türöffner des Zuckers

Insulin ist ein Hormon, das den Blutzucker senkt, indem es dafür sorgt, dass der in unserem Blut zirkulierende Zucker (Traubenzucker bzw. Glucose) in die Körperzellen gelangt, wo er für die Energiegewinnung benötigt wird. Wird die Glucose nicht sofort als Energie benötigt, wird sie mithilfe des Insulins unter anderem in der Leber und den Muskeln in Form von Glycogen (Depotzucker) gespeichert, zum Beispiel für den Fall sportlicher Aktivitäten oder Fastenkuren. Weitere Aufgaben des Insulins im Körper sind übrigens die Beeinflussung des Appetitempfindens im Gehirn, da es auch als Sättigungshormon fungiert sowie die Hemmung des Fettgewebeabbaus.   

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Ein ganz besonderer Saft!

Jeder hat es, jeder braucht es – Blut! Ein erwachsener Mensch hat ca. 5-6 Liter Blut im Körper. Es transportiert Sauerstoff und Nährstoffe zu unseren Zellen, übermittelt Nachrichten, indem es Botenstoffe (Hormone) zirkulieren lässt, hilft uns bei der Bekämpfung von Infektionen durch beispielsweise Bakterien und Viren und sorgt stets für eine optimale Körpertemperatur.

Heute wissen wir so ziemlich alles über den Saft des Lebens, aber zur Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert sah das ganz anders aus. Lebensrettende Maßnahmen wie Bluttransfusionen, die heute selbstverständlich sind, bargen damals ein großes Risiko. Einige Patienten erholten sich nach der Übertragung, andere starben. Der Grund damals ein Rätsel.

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